Raum im Raum im Raum

25.11.—16.12.17

Das Ausstellungsprojekt thematisiert den Raum in seiner Verschachtelung in unterschiedlichen Medien. So kann der Titel durchaus in Bezug auf die Räume des Hauses zur Glocke gelesen werden, welche gleichzeitig geschichtsträchtige Erzählräume sind, so wie sie auch die Möglichkeit von Denkräumen oder illusionistischen Räumen öffnen.

Programm PDF

30.09.—22.10.17

Peripherie bezeichnet eine Umfangslinie oder einen Rand. Dieser steht immer in Beziehung zum Zentrum. Soziologisch definiert Peripherie „eher abgelegene, marginale und dünn besiedelte Grossräume,
in denen häufig kulturelle Entwicklungen verzögert ankommen“, sagt Christian Giordano. Indem sie den umgekehrten Blick wagt, möchte die Ausstellung mit dem Blick aus der Peripherie „von den Rändern her denken“. Sie fragt was sogenannte Randzonen definiert und unter welchen Rahmenbedingungen sie zustande kommen.

Programm PDF

17.06.—02.07.17

Arbeitsformen in der Kunst sind im zweiten Betriebsjahr Thema. Wie zeigt sich künstlerische Arbeit? Wozu kollektiv arbeiten? Was bedeutet interdisziplinärer Austausch in der konkreten Umsetzung?

Programm PDF

05.—07.17 / 12.—14.05.17

Intervention kuratiert von data | Auftrag für parasitäre* Gastarbeit (Daniela Petrini, Tanja Trampe)
Die 50-stündige Nonstop-Versammlung lädt künstlerische, philosophische und aktivistische Positionen ein, die mittels kollaborativer Arbeitsweise gleichzeitig produzieren, präsentieren, reflektieren und mit den Anwesenden interagieren. Herzstück von What’s cooking? ist die Kochstelle, um die sich alle versammeln: Kochen, Essen, Einmischen!

03.12.—17.12.16

Eisenplastiken — Tuschezeichnungen knüpft an Transfer an und nimmt wiederum das Thema des Austausches auf. Zwei Kunstschaffende zeigen ihre Werke, die sich recht gegensätzlichen Materialien verschrieben haben: FEROSE als Plastikerin dem Eisen, Samuel Schütz als Zeichner der Tusche auf Papier.
Das Schaffen auf beiden Seiten des Untersees wird auch mit dem Fährbetrieb zwischen den beiden Ufern aufgenommen: Die Verbindung mit dem Hesse Museum Gaienhofen als Ausgangspunkt für eine Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinaus.

30.09.—23.10.16

Das Transkantonale Tauschgeschäft spielt auf die kulturelle Verbindung der Kantone Thurgau und Graubünden an. Während das Künstlerduo Gabriela Gerber und Lukas Bardill die Exportindustrie um die Steckborner Kachelöfen in Bündner Prachtsstubenaufgreift, setzt sich der Spaziergangswissenschafter Christian Ratti, Mitbegründer des Büro für Wildtierarchitektur, sich für die Verbreitung von Ausstiegshilfen ein.

08.—17.04.16

Transfer steht für die Verwandlung des Hauses zur Glocke in ein Kunstprojekt mit einer temporären Wirtschaft. Verschiedene, interdisziplinäre Teilprojekte eröffnen dieses Kunstprojekt über zwei verlängerte Wochenenden.

April 2014—April 2016 (und darüber hinaus)

Baustelle als Kunstprojekt nimmt das Temporäre und Offene, das dem Projekt Haus zur Glocke innewohnt und beibehalten werden soll auf.

April 1989—April 2009

Archiv Gloggelade gibt Einblick in die Vergangenheit des Hauses. Der Gloggeladen funktionierte die letzen 30 Jahre dank Freiwilligenarbeit und wurde damit zu einem Pionier des kulturellen Austauschs in Steckborn. Diesen Aspekt nimmt die Wirtschaft zur Glocke mit ihrer Suppenküche auf und transformiert die Idee in ein Kunstprojekt.