05.05.—14.05.17

Intervention kuratiert von data | Auftrag für parasitäre* Gastarbeit (Daniela Petrini, Tanja Trampe)
Die 50-stündige Nonstop-Versammlung lädt künstlerische, philosophische und aktivistische Positionen ein, die mittels kollaborativer Arbeitsweise gleichzeitig produzieren, präsentieren, reflektieren und mit den Anwesenden interagieren. Herzstück von What’s cooking? ist die Kochstelle, um die sich alle versammeln: Kochen, Essen, Einmischen!

03.12.—17.12.16

Eisenplastiken — Tuschezeichnungen knüpft an Transfer an und nimmt wiederum das Thema des Austausches auf. Zwei Kunstschaffende zeigen ihre Werke, die sich recht gegensätzlichen Materialien verschrieben haben: FEROSE als Plastikerin dem Eisen, Samuel Schütz als Zeichner der Tusche auf Papier.
Das Schaffen auf beiden Seiten des Untersees wird auch mit dem Fährbetrieb zwischen den beiden Ufern aufgenommen: Die Verbindung mit dem Hesse Museum Gaienhofen als Ausgangspunkt für eine Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinaus.

30.09.—23.10.16

Das Transkantonale Tauschgeschäft spielt auf die kulturelle Verbindung der Kantone Thurgau und Graubünden an. Während das Künstlerduo Gabriela Gerber und Lukas Bardill die Exportindustrie um die Steckborner Kachelöfen in Bündner Prachtsstubenaufgreift, setzt sich der Spaziergangswissenschafter Christian Ratti, Mitbegründer des Büro für Wildtierarchitektur, sich für die Verbreitung von Ausstiegshilfen ein.

08.—17.04.16

Transfer steht für die Verwandlung des Hauses zur Glocke in ein Kunstprojekt mit einer temporären Wirtschaft. Verschiedene, interdisziplinäre Teilprojekte eröffnen dieses Kunstprojekt über zwei verlängerte Wochenenden.

April 2014—April 2016 (und darüber hinaus)

Baustelle als Kunstprojekt nimmt das Temporäre und Offene, das dem Projekt Haus zur Glocke innewohnt und beibehalten werden soll auf.

April 1989—April 2009

Archiv Gloggelade gibt Einblick in die Vergangenheit des Hauses. Der Gloggeladen funktionierte die letzen 30 Jahre dank Freiwilligenarbeit und wurde damit zu einem Pionier des kulturellen Austauschs in Steckborn. Diesen Aspekt nimmt die Wirtschaft zur Glocke mit ihrer Suppenküche auf und transformiert die Idee in ein Kunstprojekt.