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Finissage "Raum im Raum im Raum"

Volksseelen-Suppe und Psychedelic Mountain

Lesung aus dem Fremdenzimmer von José F.A. Oliver

Raum im Raum im Raum

Martini Märt mit kulturellen Einblicken

Finissage-Wochenende: Von den Rändern her denken mit Lesung und Führung

Neuentdeckte alte Schnulzen

Grenzphänomene. Die Moderne von den Rändern her denken.

Von den Rändern her denken.

Bettina Boller führt zur Eröffnung mit der Geige durch die Ausstellung, am Samstag, 30.09.17, 17.00

Peripherie bezeichnet eine Umfangslinie oder einen Rand. Dieser steht immer in Beziehung zum Zentrum. Soziologisch definiert Peripherie „eher abgelegene, marginale und dünn besiedelte Grossräume, in denen häufig kulturelle Entwicklungen verzögert ankommen“, sagt Christian Giordano. Indem sie den umgekehrten Blick wagt, möchte die Ausstellung mit dem Blick aus der Peripherie 'von den Rändern her denken'.

Septemberbummel und Lesung

Dieses Wochenende finden im Haus zur Glocke zwei Anlässe mit historischen Bezügen statt. Der Samstag ist Napoleon dem III. gewidmet, der im benachbarten Schloss Arenenberg bei Salenstein aufwuchs. Eine von Elfi Schläpfer geführte Wanderung wird uns vom neuen Napoleonturm am alten Standort, der auf die Initiative um eine Gruppe rund um den Architekten Peter Dransfeld zurückgeht, zum Haus zur Glocke führen.

Septemberbummel zum Napoleonturm

Zum Auftakt der Herbstsaison im Haus zur Glocke werden wir den Weg unter die Füsse nehmen, um die uns umgebende Landschaft neu zu sehen. Denn Hohenrain hat sein altes Wahrzeichen seit diesem Sommer zurückerhalten: damit ist der Ausblick – die Sicht Richtung Paris – wieder möglich wie vor 180 Jahren!

Finissage „Wer die Arbeit macht“

Am kommenden und letzten Wochenende zu „Wer die Arbeit macht“ im Haus zur Glocke, Steckborn, wird Othmar Eder als Künstler zusammen mit den Gästen durchs Haus führen und vor Ort auf seine Interventionen eingehen. Neben den „Calceteiros“, der Arbeit zu den Pflästerungen, ist mit „Figueira da foz“ das Abbild eines von Eder in Lissabon entdeckten Gemüsewagens im Keller der Glocke gelandet. Ob Eders Zutaten für Hildas Paprikasuppe darin transportiert werden, sei dahingestellt!

Kollektiv versus Individuum

Im Rahmen der Ausstellung „Wer die Arbeit macht“ im Haus zur Glocke, Steckborn, tritt am Samstag, 24.06., um 20:15h im Phönix Theater Steckborn Marcio de Sousa mit seinem jungen Bläser-Quintett als Thurgauer Premiere auf. Das Bläser-Quintett setzt sich in der Jazz-Tradition von Louis Armstrong mit der Rolle von Soli versus kollektiven Improvisationen auseinander. Analog zur Thematik der Zusammenarbeit in der Bildenden Kunst stellt sich diese Musikformation die Frage nach dem Kollektiven versus der Individualität.

Vernissage „Wer die Arbeit macht“

Arbeitsformen der Kunst sind im Haus zur Glocke im zweiten Betriebsjahr Thema. Wie und als was zeigt sich künstlerische Arbeit?

What's cooking? Eine Um-ordnung 2

12.—14.05.17

Das Haus zur Glocke lädt kommendes Wochenende mit einer neuen Crew von Kunstschaffenden nochmals zu What’s cooking? ein. Diesmal sind die Beteiligten Bettina Diel, Simon Ledergerber, Maria Pomiansky, Stefan M. Seydel, Judit Villiger und Anne Käthi Wehrli. Unter dem Label menuedata Auftrag für parasitäre* Gastarbeit kuratieren Tanja Trampe und Daniela Petrini eine Zusammenkunft über 50 Stunden am Stück.

What's cooking? Eine Um-ordnung.

05.07.05.17

Das Haus zur Glocke lädt kommendes Wochenende zu WHAT'S COOKING? ein und ist gleichzeitig eines der offenen Künstlerateliers von 5ünfstern Ostschweiz. Unter dem Label menuedata kuratieren Tanja Trampe und Daniela Petrini zwei Wochenenden über die Dauer von 50 Stunden am Stück. Am ersten Wochenende sind folgende KünstlerInnen beteiligt: Jso Maeder, Matthias Meindl, Maya Minder & Serena Gadaleta, Stefanie Knobel & Angela Wittwer, Maria Pomiansky, Christian Selig (stöckerselig), Yota Tsotra und Judit Villiger.

Kimm Trio unterwegs

28.04.17

Nach dem Künstlergespräch mit Bettina Rave im Hesse Museum Gaienhofen geht der Transfer übers Wasser in die zweite Runde: Mit dem Doppelkonzert im Hesse Museum und im Foyer des Turmhofs zur Doppelausstellung im Haus zur Glocke Steckborn und dem Hesse Museum Gaienhofen.

Austausch übers Wasser - Transfer II

13.04.17

Künstlergespräch mit Bettina Rave, Berlin, im Hesse Museum Gaienhofen und im Haus zur Glocke Steckborn. Das Gespräch führt Dr. Ute Hübner, Leiterin des Hesse Museums Gaienhofen. Abfahrt ab Schiffsteg Steckborn am Donnerstag 13.4. um 17.30 Uhr.

Transfer übers Wasser

13./28.04.17

Vor einem Jahr, am 8. April 2016, wurde das Kunstprojekt Haus zur Glocke mit dem Kunstfestival Transfer eröffnet. Anfangs Dezember 2016 erfolgte der Auftakt zu einer erfreulichen Zusammenarbeit mit dem Hesse Museum Gaienhofen am gegenüberliegenden Seeufer.

Kollektiv PUSH! kommendes Wochenende zu Gast im Haus zur Glocke

Eine Gruppe von Kunst-Studierenden der Hochschule Luzern Design und Kunst (HSLU) gibt Einblick in ihren Aufenthalt auf der griechischen Insel Chios. Vor Ort haben sie dort in einem Jugendzentrum und der Schule für geflüchtete Kinder mitgearbeitet.

Still ist es

18.—19.02.17

Durch die Anwesenheit in der Abwesenheit beschreibt Ursula Müller in ihrer Fotografie Erinnerungsräume, ja Zeitgeschichte. Sie nimmt damit die Tradition des dritten Wochenendes im Monat der Anlässe im Haus zur Glocke auf und führt das Thema der Lebensgeschichten von Salon Nomade auf ihre Weise weiter.

Salon Nomade 10 - Reminder

21.—22.01.17

Sibylle Omlin (ECAV, Sierre, und Buchautorin von ‚Oral History in Kunst und Kunstwissenschaft’), hat mit ‚Salon Nomade’ ein Format geschaffen, in welchem sie wandernde Wochenend-­Anlässe mit Kunst, Speis und Trank schafft. Für Salon Nomade 10 im Haus zur Glocke in Steckborn hat sie dazu die Künstlerin Karen Geyer für ihren Zyklus ‚Nachtschicht’ eine neue Arbeit entwickeln lassen. Darin berichtet ein im Haus zur Glocke aufgewachsener 80-jähriger Mann von der Seestrasse als seinem Spielplatz.

Salon Nomade 10

21.—22.01.17

Mit „Kunst, historischen Räumen und ihren Erzählungen“ wird im Haus zur Glocke das neue Jahr eingeläutet. Sibylle Omlin ist am 21./22. Januar mit Salon Nomade 10 zu Gast. Mit von der Partie ist die Künstlerin Karen Geyer, die sich seit vielen Jahren mit Zeitzeugen befasst und sich in ihrer Recherche dabei auf den jeweiligen Ort einlässt.