Wer die Arbeit macht

17.06. - 02.07.17

Arbeitsformen in der Kunst sind im zweiten Betriebsjahr Thema. Wie zeigt sich künstlerische Arbeit? Wozu kollektiv arbeiten? Was bedeutet interdisziplinärer Austausch in der konkreten Umsetzung?

Die Bosna Quilt Werkstatt in Bregenz besteht seit 24 Jahren. Sie ist aus einer Initiative für Flüchtlingsfrauen in Vorarlberg entstanden. Die Künstlerin Lucia Lienhard-­Giesinger entwickelte das Konzept dieser Zusammenarbeit, indem immer zwei Frauen an einem Quilt arbeiten. Die bosnischen Frauen leben heute wieder in ihrer alten Heimat, die Quilts entstehen zwischen Bregenz und Goražde.
In Othmar Eders künstlerischer Arbeit ist Handwerk immer wieder Thema. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten gehen von der Lissabonner Sammlung aus. Darin legt Eder den Fokus auf die handwerkliche Ästhetik dieser Stadt. Er übersetzt die Artefakte in seine Bildsprache und zeigt dies am Beispiel des Pflästerns in den Strassen von Lissabon.
Weniger haltbar als die Pflästerungen aus Stein sind Werner Widmers Bodenarbeiten. Seine vergänglichen, betretbaren Böden aus Zucker entstehen für den Ort. Mit diesen Interventionen versperrt und öffnet er Räume. Der Besucher ist gefordert, das Werk zu begehen und sich mit der Materialität auseinander zu setzen. Das Spiel von Raum und Ordnung dieser neuen Installation verweist auf die barocke Gartenarchitektur, wie sie im Kleinen auch bei Dietrichs Garten lesbar ist.

Programm Wer die Arbeit macht

Arbeitsformen in der Kunst sind im zweiten Betriebsjahr Thema. Wie zeigt sich künstlerische Arbeit? Wozu kollektiv arbeiten? Was bedeutet interdisziplinärer Austausch in der konkreten Umsetzung?

Die Bosna Quilt Werkstatt in Bregenz besteht seit 24 Jahren. Sie ist aus einer Initiative für Flüchtlingsfrauen in Vorarlberg entstanden. Die Künstlerin Lucia Lienhard-­Giesinger entwickelte das Konzept dieser Zusammenarbeit, indem immer zwei Frauen an einem Quilt arbeiten. Die bosnischen Frauen leben heute wieder in ihrer alten Heimat, die Quilts entstehen zwischen Bregenz und Goražde.
In Othmar Eders künstlerischer Arbeit ist Handwerk immer wieder Thema. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten gehen von der Lissabonner Sammlung aus. Darin legt Eder den Fokus auf die handwerkliche Ästhetik dieser Stadt. Er übersetzt die Artefakte in seine Bildsprache und zeigt dies am Beispiel des Pflästerns in den Strassen von Lissabon.
Weniger haltbar als die Pflästerungen aus Stein sind Werner Widmers Bodenarbeiten. Seine vergänglichen, betretbaren Böden aus Zucker entstehen für den Ort. Mit diesen Interventionen versperrt und öffnet er Räume. Der Besucher ist gefordert, das Werk zu begehen und sich mit der Materialität auseinander zu setzen. Das Spiel von Raum und Ordnung dieser neuen Installation verweist auf die barocke Gartenarchitektur, wie sie im Kleinen auch bei Dietrichs Garten lesbar ist.

Programm Wer die Arbeit macht

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