Konzept

Das Projekt Haus zur Glocke will sich im weitesten Sinn mit Lebens-, Arbeits- und Denkräumen auseinandersetzen – sowohl öffentlich als auch privat. Das Private zum Öffentlichen zu machen und auch umgekehrt, soll ermöglichen, innerhalb dieses Rahmens gesellschaftliche Utopien zu entwerfen – im Raum Steckborn und darüber hinaus.

Begegnungsort

Die Plattform Projekt Haus zur Glocke wird als Begegnungsort betrachtet für diejenigen, die neben klassischen Ausstellungs- und Veranstaltungsreihen an formal wie inhaltlich experimentell angelegten Anlässen interessiert sind. Solche in die Gesellschaft eingebundene Inhalte sprechen eher ein vertieft an der Kunst interessiertes Publikum, als eine sich breit auf die Kulturindustrie abstützende Öffentlichkeit an.

Der Eigeninitiative-Charakter macht ein solches Projekt von Publikumszahlen unabhängig. Hingegen das Potential, Synergien zu nutzen durch den Dialog zwischen verschiedenen kulturellen Institutionen auf dem Platz und in der Region, ist vorhanden.

Das Team

Nicht möglich wäre die Umsetzung der Wirtschaft zur Glocke ohne das Glockenteam bestehend aus zwei Dutzend Steckbornerinnen und Steckbornern, sowie Zugewandten, das dem Kunstprojekt tatkräftig unter die Arme greift.

Wirtschaft zur Glocke - fair, regional, biologisch und hausgemacht

Das Haus zur Glocke hat den Fairtrade-Gedanken bereits umgesetzt, bevor dieser als Begiff bestand. Die Wirtschaft zur Glocke hat diesen Impuls aufgenommen und arbeitet weiter in diesem Geist. Kunstschaffende bieten als Gastköche und -köchinnen jeweils samstags eine thematische, regionale und fair produzierte Suppe in der Wirtschaft zur Glocke an. Während den Ausstellungen jedes Wochenende, dazwischen immer am dritten Wochenende im Monat. Unterstützt werden sie dabei durch das Glocken-Team.