Konzept

Das Projekt Haus zur Glocke will sich im weitesten Sinn mit Lebens-, Arbeits- und Denkräumen auseinandersetzen – sowohl öffentlich als auch privat. Das Private zum Öffentlichen zu machen und auch umgekehrt, soll ermöglichen, innerhalb dieses Rahmens gesellschaftliche Utopien zu entwerfen – im Raum Steckborn und darüber hinaus.

Wirtschaft zur Glocke

Die Tradition, im ehemals halböffentlichen Haus zur Glocke für spezielle Anlässe ein Restaurant mit einfachen Gerichten zu betreiben, wurde von Einheimischen geschätzt und blieb bei vielen Steckbornern und Steckbornerinnen als Wunsch bestehen. Die restaurierten Räume und Einrichtungen bieten die Möglichkeit, sich am grossen Tisch zu treffen und bei einem einfachen Essen auszutauschen.

Begegnungsort

Die Plattform Projekt Haus zur Glocke wird als Begegnungsort betrachtet für diejenigen, die neben klassischen Ausstellungs- und Veranstaltungsreihen an formal wie inhaltlich experimentell angelegten Anlässen interessiert sind. Solche in die Gesellschaft eingebundene Inhalte sprechen eher ein vertieft an der Kunst interessiertes Publikum, als eine sich breit auf die Kulturindustrie abstützende Öffentlichkeit an.

Der Eigeninitiative-Charakter macht ein solches Projekt von Publikumszahlen unabhängig. Hingegen das Potential, Synergien zu nutzen durch den Dialog zwischen verschiedenen kulturellen Institutionen auf dem Platz und in der Region, ist vorhanden.

Das Team

Verena Rieder-Engeli, Hauswirtschaftslehrerin aus Steckborn, unterstützt die Entwicklung dieses Konzepts und hilft bei dessen Umsetzung. Regula Schweizer-Rieser, kulinarische Tüftlerin, denkt und hilft mit beim Entwickeln des Steckborner Kuchenbuffets im Foyer des Turmhofs, so dass die beiden Gebäude – nicht weit von einander entfernt – mit je einem kulinarischen Angebot im Projekt vertreten sind und symbolisch miteinander verbunden werden. Nicht möglich wäre die Umsetzung dieses Angebots ohne das ehemalige Team des Gloggeladens, das auf seine Art noch immer besteht, und uns beim Projekt Transfer tatkräftig unter die Arme greift.

Suppen für Transfer

Daraus ist für die Zeit von Transfer die Idee entsprungen, dass am Projekt Beteiligte an jedem Tag eine individuelle Suppe kreieren. Dazu werden Getränke aus der Region und hausgebackenes Brot serviert. Anknüpfend an die Tradition und Philosophie des Gloggeladens legen wir Wert darauf, regional, fair und biologisch produzierte Nahrungsmittel anzubieten.