„Vielleicht ist die Kunst wirklich nur sie selbst, wenn sie am wenigsten als Kunst erscheint.“ Jean-Luc Nancy

Mit der Aufnahme seiner Aktivitäten hat das Haus zur Glocke im 2016 ein Netz aus Bezügen aufgespannt. Daran wird im kommenden Jahr von verschiedenen Seiten her weitergewirkt und -gearbeitet. Ein Fokus gilt dabei Arbeitsformen in der Kunst. Mit Künstler-Kollektiven, mit Tandems und mit einzelnen Künstlerinnen und Künstlern wird das Denken und Arbeiten in der Kunst durch die Kunst befragt.

Wie zeigt sich künstlerische Arbeit? Wozu kollektiv arbeiten? Wie wird von der Peripherie her gedacht oder beginnt ein Denkprozess zwingend im Zentrum? Was können Ver-Rückungen bewirken und wie beeinflusst dies die Vorstellung von Kunst?

Programm / Newsletter

Sonntag, 12.11.17

11.00—18.00

Martini Markt

Jahrmarkt Sonderöffnungszeiten: 11.00—18.00

Sonntag, 12.11.17, um 17.00 und um 18.00
Stubete mit Q' (Erich Gächter, Marianne Küng, Christina Capaul, Hansjörg Lang)
Das Repertoire führt in die Renaissance, die Klassik, die Welt des Jazz und in europäische Folklore!

Montag, 13.11.17

11.00—18.00

Martini Markt

Jahrmarkt

Stubete: 12.11.17, 17.00, 18.00
Sonderöffnungszeiten: 11.00—18.00

Samstag, 25.11.17

16.00—23.00

Raum im Raum

Ausstellung
JocJonJosch (Joc Marchington, Jonathan Brantschen, Joschi Herczeg), Jürg Hugentobler, Nora Schiedt

17.00
Vernissage

Sonntag, 26.11.17

14.00—18.00

Raum im Raum

Ausstellung
JocJonJosch (Joc Marchington, Jonathan Brantschen, Joschi Herczeg), Jürg Hugentobler, Nora Schiedt

Freitag, 01.12.17

17.00—23.00

Raum im Raum

Ausstellung
JocJonJosch (Joc Marchington, Jonathan Brantschen, Joschi Herczeg), Jürg Hugentobler, Nora Schiedt

Samstag, 02.12.17

16.00—23.00

Raum im Raum

Ausstellung
JocJonJosch (Joc Marchington, Jonathan Brantschen, Joschi Herczeg), Jürg Hugentobler, Nora Schiedt

17.00
Lesung
mit José F. A. Oliver

Sonntag, 03.12.17

14.00—18.00

Raum im Raum

Ausstellung
JocJonJosch (Joc Marchington, Jonathan Brantschen, Joschi Herczeg), Jürg Hugentobler, Nora Schiedt

Freitag, 08.12.17

17.00—23.00

Raum im Raum

Ausstellung
JocJonJosch (Joc Marchington, Jonathan Brantschen, Joschi Herczeg), Jürg Hugentobler, Nora Schiedt

Samstag, 09.12.17

16.00—23.00

Raum im Raum

Ausstellung
JocJonJosch (Joc Marchington, Jonathan Brantschen, Joschi Herczeg), Jürg Hugentobler, Nora Schiedt

20.15
Konzert
Merki-Sextett mit „Psychedelic Mountain“,
Zitat: Jean-Luc Nancy, Die Lust der Zeichnung, 2013 Phönix Theater Steckborn

Sonntag, 10.12.17

14.00—18.00

Raum im Raum

Ausstellung
JocJonJosch (Joc Marchington, Jonathan Brantschen, Joschi Herczeg), Jürg Hugentobler, Nora Schiedt

Freitag, 15.12.17

17.00—23.00

Raum im Raum

Ausstellung
JocJonJosch (Joc Marchington, Jonathan Brantschen, Joschi Herczeg), Jürg Hugentobler, Nora Schiedt

Samstag, 16.12.17

16.00—23.00

Raum im Raum

Ausstellung
JocJonJosch (Joc Marchington, Jonathan Brantschen, Joschi Herczeg), Jürg Hugentobler, Nora Schiedt

Sonntag, 17.12.17

14.00—18.00

Raum im Raum

Ausstellung
JocJonJosch (Joc Marchington, Jonathan Brantschen, Joschi Herczeg), Jürg Hugentobler, Nora Schiedt

Öffnungszeiten

Samstag, 16.00—23.00
Sonntag, 14.00—18.00

Künstlerische Leitung

Judit Villiger

Rahmenprogramm

detailliert jeweils einen Monat vor der
Eröffnung auf www.hauszurglocke.ch

Kulinarisches

Kunstschaffende bieten als Gastköche und -köchinnen jeweils samstags eine thematische, regionale und fair produzierte Suppe in der Wirtschaft zur Glocke an. Während den Ausstellungen jedes Wochenende, dazwischen immer am dritten Wochenende im Monat. Unterstützt werden sie dabei durch das erweiterte
Gloggeladen-Team.

Dank

Kulturstiftung des Kantons Thurgau
IBK, Internationale Bodensee Konferenz
Stadt Steckborn
Kulturpool Untersee—Rhein
TKB Jubiläums-Stiftung
Erweitertes Gloggenteam
Private Gönner, Mithelfende und Mitdenkende

Vermietung

Die Räume im Haus zur Glocke können Sie für Ihre privaten und geschäftlichen Anlässe mit oder ohne Catering mieten.
info@hauszurglocke.ch
052 770 24 50

Vergangene Termine 2017

Samstag, 21.10.17

16.00—23.00

Peripherie:
Von den Rändern her denken

Ausstellung
Sandra Capaul, Alex Meszmer / Reto Müller, Navid Tschopp

18.00 Einführung und Lesung

Mit seiner Schrift „Land am Rande“ schildert Christoph Ullmann anhand der Berichterstattung in der Lokalpresse, dem „Bote vom Untersee“, die prekäre Lage der Region während des Ersten Weltkrieges, weitab von den Entscheidungszentren, aber durch die Grenzlage vom Kriegsgeschehen unmittelbar betroffen.

ab 19.00 Randen-Ränder Suppe von Christian, Margrith und Regula Meyer

Sonntag, 15.10.17

14.00—18.00

Peripherie:
Von den Rändern her denken

Ausstellung
Sandra Capaul, Alex Meszmer/Reto Müller, Navid Tschopp

17.00 Führung
Judit Villiger führt im Gespräch durch die Ausstellung

Samstag, 14.10.17

17.00—23.00

Peripherie:
Von den Rändern her denken

Ausstellung
Sandra Capaul, Alex Meszmer / Reto Müller, Navid Tschopp

17.00 - 18.30 Navid Tschopp führt sein "Analoges Facebook, 2011 - " im Haus zur Glocke live weiter

ab 19.00 Suppe von Navid Tschopp in der Wirtschaft zur Glocke

Theiler-Flisch-Renold

20.00 Konzert im Turmhof Foyer
Jazz-Piano von Yves Theiler, Rätus Flisch, Tony Renold

 

Sonntag, 08.10.17

14.00—18.00

Peripherie:
Von den Rändern her denken

Ausstellung und  Ausflug
Sandra Capaul, Alex Meszmer/Reto Müller, Navid Tschopp

15.00 Ausfahrt
mit dem Kutscher Urs Graf vom Rathaus Steckborn zum Transitorischen Museum zu Pfyn

16.30 Führung
durch Meszmer/Müller (Zeitgarten), als Auftakt der Zusammenarbeit der beiden Häuser

18.28 Ankunft Postauto zurück in Steckborn

Samstag, 07.10.17

17.00—23.00

Peripherie:
Von den Rändern her denken

Ausstellung
Sandra Capaul, Alex Meszmer/Reto Müller, Navid Tschopp

18.00 Führung
Thematische Einführung und Führung durch die Ausstellung entlang der künstlerischen Positionen mit Bernhard von Waldkirch (Kunsthistoriker, Konservator im Kunsthaus Zürich, seit 2017 freier Kurator)

ab 19.00 Suppe
"Rotkrautsuppe mit Einlage" serviert zu mit Hohlsaum bedruckten Servietten von Sandra Capaul

Sonntag, 01.10.17

14.00—18.00

Peripherie:
Von den Rändern her denken

Ausstellung
Sandra Capaul, Alex Meszmer/Reto Müller, Navid Tschopp

Navid Tschopp geht in seiner künstlerischen Arbeit solchen Dingen auf den Grund, wenn er nach Rahmenbedingungen der Kunstproduktion fragt, sei dies in analogen oder digitalen Werken, sei es in der Peripherie oder im Zentrum. Mit Kontextkunst fragt er nach dem eigentlichen „Ort der Kunst“ und nimmt diesen kritisch unter die Lupe.

Sandra Capaul beschäftigt sich in ihren ästhetischen Recherchen mit den Rändern von Wahrnehmung. Sie nimmt dabei verschiedene Alltagsgegenstände in den Fokus und untersucht deren Formen auf Volumen und Dichte, was Grenzen zwischen Illusion und Präsenz neu sehen lässt.

Alex Meszmer und Reto Müller stellen mit dem Transitorischen Museum Pfyn die Grenzziehungen von Wissen bezogen auf Zeit und Raum in Frage. Mit der Migration von Pflanzen in Form von Neophyten gehen sie in ihrer jüngsten Arbeit der Verschiebung in der Wahrnehmung von Exotischem hin zu Einheimischem nach, wenn sie fragen, woher unsere regionalen Pflanzen eingewandert sind.

Samstag, 30.09.17

16.00—23.00

Peripherie:
Von den Rändern her denken

Ausstellung
Sandra Capaul, Alex Meszmer / Reto Müller, Navid Tschopp

Peripherie bezeichnet eine Umfangslinie oder einen Rand. Dieser steht immer in Beziehung zum Zentrum. Soziologisch definiert Peripherie „eher abgelegene, marginale und dünn besiedelte Grossräume, in denen häufig kulturelle Entwicklungen verzögert ankommen“, sagt Christian Giordano. Indem sie den umgekehrten Blick wagt, möchte die Ausstellung mit dem Blick aus der Peripherie „von den Rändern her denken“. Sie fragt, was sogenannte Randzonen definiert, und unter welchen Rahmenbedingungen sie zustande kommen.

17.00
Vernissage
Bettina Boller fuhrt mit einem Wanderkonzert durchs Haus und hinüber zum Foyer im Turmhof, wo sie zum Konzert aufspielt.

19.00 - 20.30 Navid Tschopp führt sein "Analoges Facebook, 2011 - " im Haus zur Glocke live weiter

Samstag, 16.09.17

13.30—23.00

Das neue alte Ausflugsziel im Thurgau liegt am Untersee und ist über eine Wanderung vom Haus zur Glocke aus erreichbar.

Treffpunkt um 13:45 beim Napoleonturm
Von Tägerwilen oder Weinfelden aus kann man über eine Postauto-Linie Wäldi erreichen: Ankunft aus Weinfelden in Wäldi, Dorfplatz 13.20 Uhr, Ankunft aus Tägerwilen in Wäldi, Dorfplatz 13.34, dann 12 Minuten Fussweg zum Turm; wer mit dem Privatauto kommt, parkiert dieses bitte auf dem Parkplatz 300m westlich!
14:00 - 14:30 Peter Dransfeld, Architekt des Turms, stellt das Projekt, die Entstehung und Umsetzung des Gemeinschaftswerks vor.
14:45 bis ca. 17:15 Wanderung vom Napoleonturm in Hohenrain (oberhalb Ermatingen) über den Arenenberg bis nach Mannenbach-Salenstein mit Elfi Schläpfer.
Auf dem Weg von Hohenrain zum Arenenberg gibt Frauke Dammert an drei Stationen historische Einblicke und nimmt darin den Bezug zur Region und Napoleon nochmals auf. Der Weg führt nach Mannenbach, von wo wir mit öV nach Steckborn gelangen.
Wir fahren mit dem Turbo um 17:39 in Mannenbach ab und erreichen Steckborn um 17:45
Hier erwartet uns in der Wirtschaft zur Glocke ab 18.15 eine Französische Suppe gekocht von der Thurgauer Kochbuchautorin Barbara Fatzer.

Sonntag, 02.07.17

14.00—18.00

Wer die Arbeit macht

Ausstellung
Othmar Eder, Zsuzsanna Gahse, Werner Widmer, Lucia Lienhard-Giesinger mit der Bosna Quilt Werkstatt, Bregenz, in Kooperation mit den Frauen aus Goražde und Sarajevo, Bosnien und Herzegowina: Safira Hošo, Vesna Malokas, Mirza Kozo, Emina Hošo, Sada Srna, Munira Karo, Sabina Dolo, Ševala Hadžimesic, Hedija Kazagic, Mirza Mašic und Camila Sudic.

17.00 Finissage und Führung durch die Ausstellung mit Judit Villiger

Der für die Ausstellung entstandene Text von Zsuzsanna Gahse - „Die Enthüllung der Arbeit“ - ist als Publikation im Haus zur Glocke erhältlich. Zwischen den Textabschnitten befinden sich fotografische Einblicke in Arbeitsprozesse aus der Bosna Quilt Werkstatt (Fotos: Daniel Lienhard). Julia Marti hat die Publikation gestaltet.

Programm: Wer die Arbeit macht

Samstag, 01.07.17

16.00—23.00

Wer die Arbeit macht

Ausstellung
Othmar Eder, Zsuzsanna Gahse, Werner Widmer, Lucia Lienhard-Giesinger mit der Bosna Quilt Werkstatt, Bregenz, in Kooperation mit den Frauen aus Goražde und Sarajevo, Bosnien und Herzegowina: Safira Hošo, Vesna Malokas, Mirza Kozo, Emina Hošo, Sada Srna, Munira Karo, Sabina Dolo, Ševala Hadžimesic, Hedija Kazagic, Mirza Mašic und Camila Sudic.

ab 17.00 in der Wirtschaft zur Glocke
Suppe von Othmar Eder, Künstler, Stettfurt
Gespräch in der Ausstellung mit Othmar Eder

Der für die Ausstellung entstandene Text von Zsuzsanna Gahse - „Die Enthüllung der Arbeit“ - ist als Publikation im Haus zur Glocke erhältlich. Zwischen den Textabschnitten befinden sich fotografische Einblicke in Arbeitsprozesse aus der Bosna Quilt Werkstatt (Fotos: Daniel Lienhard). Julia Marti hat die Publikation gestaltet.

Programm: Wer die Arbeit macht

Sonntag, 25.06.17

14.00—18.00

Wer die Arbeit macht

Ausstellung
Othmar Eder, Werner Widmer und Lucia Lienhard-Giesinger mit der Bosna Quilt Werkstatt, Bregenz, in Kooperation mit den Frauen aus Goražde in Bosnien (Safira Hošo, Mirza Kozos, Sada Srna, Emina Hošo und Vesna Malokas und weiteren)

14.00 Gespräch in der Ausstellung zwischen
Parastou Forouhar, Künstlerin in Residenz Chretzeturm, Stein am Rhein
Elisabeth Schraut, Gesamtleiterin Kultureinrichtungen Windler-Stiftung
Judit Villiger, Initiantin, Haus zur Glocke, Steckborn

Der für die Ausstellung entstandene Text von Zsuzsanna Gahse - „Die Enthüllung der Arbeit“ - ist als Publikation im Haus zur Glocke erhältlich. Zwischen den Textabschnitten befinden sich fotografische Einblicke in Arbeitsprozesse aus der Bosna Quilt Werkstatt (Fotos: Daniel Lienhard). Julia Marti hat die Publikation gestaltet.

Programm: Wer die Arbeit macht

Samstag, 24.06.17

17.00—23.00

Wer die Arbeit macht

Ausstellung
Othmar Eder, Zsuzsanna Gahse, Werner Widmer, Lucia Lienhard-Giesinger mit der Bosna Quilt Werkstatt, Bregenz, in Kooperation mit den Frauen aus Goražde und Sarajevo, Bosnien und Herzegowina: Safira Hošo, Vesna Malokas, Mirza Kozo, Emina Hošo, Sada Srna, Munira Karo, Sabina Dolo, Ševala Hadžimesic, Hedija Kazagic, Mirza Mašic und Camila Sudic.

ab 17.00 Suppe in der Wirtschaft zur Glocke von Werner Widmer, Künstler, Eschlikon
ab 19.00 Phönix Theater mit Barbetrieb offen
20.15 Konzert
Marcio de Sousa Quintett, Phönix Theater, Steckborn
Eintritt frei - Kollekte

Der für die Ausstellung entstandene Text von Zsuzsanna Gahse - „Die Enthüllung der Arbeit“ - ist als Publikation im Haus zur Glocke erhältlich. Zwischen den Textabschnitten befinden sich fotografische Einblicke in Arbeitsprozesse aus der Bosna Quilt Werkstatt (Fotos: Daniel Lienhard). Julia Marti hat die Publikation gestaltet.

Programm: Wer die Arbeit macht

Sonntag, 18.06.17

14.00—18.00

Wer die Arbeit macht

Ausstellung 14.00-18.00
Othmar Eder, Zsuzsanna Gahse, Werner Widmer, Lucia Lienhard-Giesinger mit der Bosna Quilt Werkstatt, Bregenz, in Kooperation mit den Frauen aus Goražde und Sarajevo, Bosnien und Herzegowina: Safira Hošo, Vesna Malokas, Mirza Kozo, Emina Hošo, Sada Srna, Munira Karo, Sabina Dolo, Ševala Hadžimesic, Hedija Kazagic, Mirza Mašic und Camila Sudic.

14.00   Führung durchs Haus zusammen mit Gästen und Besuchern
*Anwesend übers ganze Wochenende Bosna Quilt Werkstatt, Bregenz mit Lucia Lienhard-Giesinger, Daniel Lienhard aus Bregenz und Safira Hošo aus Goražde

Der für die Ausstellung entstandene Text von Zsuzsanna Gahse - „Die Enthüllung der Arbeit“ - ist als Publikation im Haus zur Glocke erhältlich. Zwischen den Textabschnitten befinden sich fotografische Einblicke in Arbeitsprozesse aus der Bosna Quilt Werkstatt (Fotos: Daniel Lienhard). Julia Marti hat die Publikation gestaltet.

Programm: Wer die Arbeit macht

Samstag, 17.06.17

16.00—23.00

Wer die Arbeit macht

Ausstellung 16.00-23.00
Othmar Eder, Zsuzsanna Gahse, Werner Widmer, Lucia Lienhard-Giesinger mit der Bosna Quilt Werkstatt, Bregenz, in Kooperation mit den Frauen aus Goražde und Sarajevo, Bosnien und Herzegowina: Safira Hošo, Vesna Malokas, Mirza Kozo, Emina Hošo, Sada Srna, Munira Karo, Sabina Dolo, Ševala Hadžimesic, Hedija Kazagic, Mirza Mašic und Camila Sudic.

17.00 Vernissage mit Lesung von Zsuzsanna Gahse „Die Enthüllung der Arbeit“
Im Anschluss werden zwei Suppen von Cornelia Duelli, Bosna Quilt Werkstatt, Bregenz ausgeschöpft.
*Anwesend übers ganze Wochenende von der Bosna Quilt Werkstatt, Bregenz: Lucia Lienhard-Giesinger, Daniel Lienhard aus Bregenz und Safira Hošo aus Goražde.

Der für die Ausstellung entstandene Text von Zsuzsanna Gahse - „Die Enthüllung der Arbeit“ - ist als Publikation im Haus zur Glocke erhältlich. Zwischen den Textabschnitten befinden sich fotografische Einblicke in Arbeitsprozesse aus der Bosna Quilt Werkstatt (Fotos: Daniel Lienhard). Julia Marti hat die Publikation gestaltet.

Programm: Wer die Arbeit macht

Sonntag, 14.05.17

14.00—18.00

What’s cooking? A re-arrangement 2

Open House
vom 12.05.17, 17.00 — 14.05.17, 19.00 durchgehend geöffnet

Intervention kuratiert von data | Auftrag für parasitäre* Gastarbeit (Daniela Petrini, Tanja Trampe)

Die 50-stündige Nonstop-Versammlung lädt künstlerische, philosophische und aktivistische Positionen ein, die mittels kollaborativer Arbeitsweise gleichzeitig produzieren, präsentieren, reflektieren und mit den Anwesenden interagieren. Herzstück von What’s cooking? ist die Kochstelle, um die sich alle versammeln: Kochen, Essen, Einmischen!

Permanent anwesend sind: Bettina Diel, Simon Ledergerber, Maria Pomiansky, Stefan M. Seydel,
Judit Villiger, Anne Käthi Wehrli

Samstag, 13.05.17

16.00—23.00

What’s cooking? A re-arrangement 2

Open House
vom 12.05.17, 17.00 — 14.05.17, 19.00 durchgehend geöffnet

Intervention kuratiert von data | Auftrag für parasitäre* Gastarbeit (Daniela Petrini, Tanja Trampe).

Die 50-stündige Nonstop-Versammlung lädt künstlerische, philosophische und aktivistische Positionen ein, die mittels kollaborativer Arbeitsweise gleichzeitig produzieren, präsentieren, reflektieren und mit den Anwesenden interagieren. Herzstück von What’s cooking? ist die Kochstelle, um die sich alle versammeln: Kochen, Essen, Einmischen!

Permanent anwesend sind: Bettina Diel, Simon Ledergerber, Maria Pomiansky, Stefan M. Seydel,
Judit Villiger, Anne Käthi Wehrli

PARASITE’S SOUP mit Alexander Tuchacek: Sa. 16.00

Freitag, 12.05.17

17.00—23.00

What’s cooking? A re-arrangement 2

Open House
vom 12.05.17, 17.00 — 14.05.17, 19.00 durchgehend geöffnet

Intervention kuratiert von data | Auftrag für parasitäre* Gastarbeit (Daniela Petrini, Tanja Trampe).

Die 50-stündige Nonstop-Versammlung lädt künstlerische, philosophische und aktivistische Positionen ein, die mittels kollaborativer Arbeitsweise gleichzeitig produzieren, präsentieren, reflektieren und mit den Anwesenden interagieren. Herzstück von What’s cooking? ist die Kochstelle, um die sich alle versammeln: Kochen, Essen, Einmischen!

Permanent anwesend sind: Bettina Diel, Simon Ledergerber, Maria Pomiansky, Stefan M. Seydel,
Judit Villiger, Anne Käthi Wehrli

Der WARM UP STARTER am Freitag 12. Mai fordert zu einem kollektiven »Detox Dance« auf! Tentakulär
werden wir uns mit Mo Diener und dem Roma Jam Session art Kollektiv aus dem Haus zur Glocke
und in die Strassen von Steckborn bewegen und mit den Anliegen der Roma kollaborieren.
Erreger trifft freundlichen Entgifter – und der Parasit seinen Wirten.

Sonntag, 07.05.17

14.00—18.00

What’s cooking? A re-arrangement 1

Open House vom 05.05.17, 17.00 — 07.05.17, 19.00 durchgehend geöffnet

Intervention kuratiert von data | Auftrag für parasitäre* Gastarbeit (Daniela Petrini, Tanja Trampe), im Rahmen von Fünfstern, offene Ateliers in den Kantonen AI, AR, TG und SG.
www.fuenfstern.com

Die 50-stündige Nonstop-Versammlung lädt künstlerische, philosophische und aktivistische Positionen ein, die mittels kollaborativer Arbeitsweise gleichzeitig produzieren, präsentieren, reflektieren und mit den Anwesenden interagieren. Herzstück von What’s cooking? ist die Kochstelle, um die sich alle versammeln: Kochen, Essen, Einmischen!

Permanent anwesend sind: Maya Minder & Serena Gadaleta, Stefanie Knobel & Angela Wittwer,
Maria Pomiansky, Christian Selig (stöckerselig), Yota Tsotra, Judit Villiger

Samstag, 06.05.17

16.00—23.00

What’s cooking? A re-arrangement 1

Open House
Intervention kuratiert von data | Auftrag für parasitäre* Gastarbeit (Daniela Petrini, Tanja Trampe), im Rahmen von Fünfstern, offene Ateliers in den Kantonen AI, AR, TG und SG.
www.fuenfstern.com

Die 50-stündige Nonstop-Versammlung lädt künstlerische, philosophische und aktivistische Positionen ein, die mittels kollaborativer Arbeitsweise gleichzeitig produzieren, präsentieren, reflektieren und mit den Anwesenden interagieren. Herzstück von What’s cooking? ist die Kochstelle, um die sich alle versammeln: Kochen, Essen, Einmischen!

Permanent anwesend sind heute Maya Minder & Serena Gadaleta, Stefanie Knobel & Angela Wittwer,
Maria Pomiansky, Christian Selig (stöckerselig), Yota Tsotra, Judit Villiger

05.05.17, 17.00 — 07.05.17, 19.00

Freitag, 05.05.17

17.00—23.00

What’s cooking? A re-arrangement 1

Open House
Intervention kuratiert von data | Auftrag für parasitäre* Gastarbeit (Daniela Petrini, Tanja Trampe), im Rahmen von Fünfstern, offene Ateliers in den Kantonen AI, AR, TG und SG.
www.fuenfstern.com

Die 50-stündige Nonstop-Versammlung lädt künstlerische, philosophische und aktivistische Positionen ein, die mittels kollaborativer Arbeitsweise gleichzeitig produzieren, präsentieren, reflektieren und mit den Anwesenden interagieren. Herzstück von What’s cooking? ist die Kochstelle, um die sich alle versammeln: Kochen, Essen, Einmischen!

05.05.17, 17.00 — 07.05.17, 19.00

Freitag, 28.04.17

17.00—23.00

KIMM Trio unterwegs - Doppelkonzert

KIMM Trio (Marc Jenny, Emanuel Künzi, Philipp Z’Rotz) zwischen Folk, Klezmer und sinnlichem Jazz

Die Fähre Napoleon übernimmt für alle Teilnehmer den Transfer zwischen Steckborn und Gaienhofen, Abfahrt Schiffsteg Steckborn 17.00, Rückfahrt 18:30

Führung mit Ute Hübner durch die Ausstellung von Bettina Rave im Hesse Museum Gaienhofen. Das KIMM Trio improvisiert frei zum Werk von Bettina Rave. Im Anschluss fahren alle Teilnehmer über den See nach Steckborn, setzen die Führung mit Blick auf den im Haus zur Glocke gezeigten Werkblock von Bettina Rave fort. Im Anschluss darauf ist die Wirtschaft zur Glocke geöffnet.

Um 20.30 beginnt das Konzert des KIMM Trios im gegenüberliegenden Foyer des Turmhofs in Steckborn.

Zum KIMM Trio: Die Grenzlinie, wo sich auf dem offenen Meer Wasser und Himmel berühren, wird Kimm genannt. Dieser Ort der Sehnsucht ist vielleicht das Ziel vom Kimm Trio. Dass sie dazu das falsche Transportmittel gewählt haben, scheint die drei Freigeister nicht gross zu kümmern. Diesen Frühling pedalt das Kimm Trio bereits zum vierten Mal mitsamt Saxophon, Kontrabass und Schlagzeug quer durch die Schweiz. In ihren Satteltaschen mit dabei sind Lieder aus dem Osten, Selbstgebranntes sowie ein Notvorrat an Spielfreude und Begeisterung. Das alles wird selbstbewusst durch den Kimm-Filter gedreht und erstrahlt glanzvoll im Spannungsfeld mit dem Moment und der Improvisation.

Dauer der Ausstellung von Bettina Rave im Hesse Museum: 12.3. - 14.5.2017 und im Haus zur Glocke: 12.3. - 30.4.2017

Donnerstag, 13.04.17

17.00—20.00

Transfer übers Wasser -
Der erfolgreiche Auftakt der Zusammenarbeit zwischen den beiden Kulturinstitutionen findet ihre Weiterführung über die Grenze und den See hinweg.

Künstlergespräch mit Bettina Rave, Berlin, im Hesse Museum, Gaienhofen und dem Haus zur Glocke, Steckborn. Abfahrt von Schifflände Steckborn, 17.30, Künstlergespräch 18.00

Kulturaustausch über den See:  Im Rahmen der Ausstellung "Anton Berta Cäsar. Worte, Zeichen, Notationen im Werk von Bettina Rave" im Hesse Museum Gaienhofen findet ein Künstlergespräch mit der deutsch/schweizerischen Malerin Bettina Rave statt. Ute Hübner wird das Gespräch mit der Künstlerin vor den Werken führen. Im Anschluss daran fahren die Teilnehmer mit dem Schiff nach Steckborn und besichtigen einen weiteren Werkblock von Bettina Rave im Haus zur Glocke. Dort gibt es dann einen Ausklang für alle Teilnehmer mit weiteren Gesprächen und Apéro in der Wirtschaft zur Glocke.

Bettina Rave befragt in ihrem Werk Wahrnehmungsnähe und -distanz und somit das Verhältnis von Bildobjekt und Betrachter. Das Gefühl der Unschärfe als Frage der Einstellung eines Objektivs ist auch eine Frage der Wahrnehmungshaltung, die eine Sache ins Zentrum der Betrachtung rückt oder zurückversetzt. Ein darüber wegschweifender Blick hinterlässt im Gedächtnis vage Spuren einer flüchtigen Begegnung. Es fordert vertieftes Sehen, Nähertreten, Zurücktreten, farbsinnendes Meditieren und rationale Bildanalyse. Der Titel zielt auf die Frage von Wahrnehmungsnähe und -distanz und befragt somit das Verhältnis von Bildobjekt und Betrachter. Das Gefühl der Unschärfe als Frage der Einstellung eines Objektivs ist auch eine Frage der Wahrnehmungshaltung, die eine Sache ins Zentrum der Betrachtung rückt oder zurückversetzt.

Samstag, 18.03.17

16.00—23.00

Act back

Performance Kollektiv PUSH! 17.00, 20.00 - dazwischen wird in der Wirtschaft zur Glocke Ursula Bachmans Suppe ausgeschöpft

Ursula Bachman (Prof. Hochschule Luzern — Design & Kunst) mit Kollektiv PUSH ! (Zita Buess-Watson, Angelina Burri, Christian Fischer, Jeanne Jacob, Line Rime)

PUSH! ist die Gruppe, die Fragen stellt, diskutiert, reflektiert und re-agiert. Durch das gemeinsame ‚Vor-Ort-gehen' entsteht eine Sammlung von und ein Austausch über verschiedene Perspektiven auf den Brennpunkt Chios. Persönliche Sichtweisen und Erlebnisse treffen aufeinander und regen die Diskussion über unsere Positionierung als Gruppe an. Wir reagieren gemeinsam und individuell auf das Erlebte. Im Haus zur Glocke schafft PUSH! eine Plattform für anregende Gespräche. Hier thematisieren wir, mit den Teilnehmenden, unsere Rollen im Spannungsfeld "Humanität und Gewalt" mit unterschiedlichen Methoden und Emotionen. Im Fokus steht der Diskurs zu Themen wie Erinnerung, Zeugenschaft, aus-Geschichte(n)-lernen. PUSH! lädt alle herzlich ein, das neue Format zu erproben.

Sonntag, 19.02.17

14.00—18.00

Ursula Müller, Solothurn (Fotografie)

Präsentation, So.19.02. um 14.00 - anschliessend Kaffee und Kuchen in der Wirtschaft zur Glocke

"Still ist es" sind mehr als Dokumentationsbilder. Es ist die Vertiefung ins Thema, bei welcher sorgsam und authentisch die Dinge bei vorhandenem spärlichen Licht fotografiert, perfekt ins Bild gesetzt, wieder zum Vorschein kommen. Es ist eine Sammlung von Einzelbildern und kleinen in sich geschlossenen Serien, die eine Geschichte erzählen. Eine spannende Geschichte. Die Geschichte einer Frau, die wir nun in diesem Bildband von Seite zu Seite näher kennen lernen.

Ursula Müller stellt ihren Fotoband "Still ist es" vor. Dazu schreibt sie: "Herta Ochsner-Schriebl habe ich nicht gekannt. Gesehen habe ich sie vier oder fünf Mal vielleicht, im Vorbeigehen, das graue Haar hochgesteckt, auf dem Weg zu ihrer Tochter. Als junge Frau nach Kriegsende aus Österreich in die Ostschweiz immigriert, die vergangenen 45 Jahre daheim in Speicher AR, Ladenbesitzerin eines Haushalts- und Eisenwarengeschäfts, bis kurz vor ihrem Tod mit 81 Jahren. Und doch durfte ich sie noch kennen lernen, auf ganz andere eigene Weise, druch ihr Haus nämlich, die Räume, die sie bewohnte, die Dinge, die sie benutze, die Kleiderm die sie trug, die Spuren, die sie hinterliess in ihrem Tun."

Samstag, 18.02.17

16.00—23.00

Ursula Müller, Solothurn (Fotografie)

Präsentationen, Sa.18.02. um 17.00, 20.00  - dazwischen wird in der Wirtschaft zur Glocke Ursula Müllers Suppe ausgeschöpft

"Still ist es" sind mehr als Dokumentationsbilder. Es ist die Vertiefung ins Thema, bei welcher sorgsam und authentisch die Dinge bei vorhandenem spärlichen Licht fotografiert, perfekt ins Bild gesetzt, wieder zum Vorschein kommen. Es ist eine Sammlung von Einzelbildern und kleinen in sich geschlossenen Serien, die eine Geschichte erzählen. Eine spannende Geschichte. Die Geschichte einer Frau, die wir nun in diesem Bildband von Seite zu Seite näher kennen lernen.

Ursula Müller stellt ihren Fotoband "Still ist es" vor. Dazu schreibt sie: "Herta Ochsner-Schriebl habe ich nicht gekannt. Gesehen habe ich sie vier oder fünf Mal vielleicht, im Vorbeigehen, das graue Haar hochgesteckt, auf dem Weg zu ihrer Tochter. Als junge Frau nach Kriegsende aus Österreich in die Ostschweiz immigriert, die vergangenen 45 Jahre daheim in Speicher AR, Ladenbesitzerin eines Haushalts- und Eisenwarengeschäfts, bis kurz vor ihrem Tod mit 81 Jahren. Und doch durfte ich sie noch kennen lernen, auf ganz andere eigene Weise, druch ihr Haus nämlich, die Räume, die sie bewohnte, die Dinge, die sie benutze, die Kleiderm die sie trug, die Spuren, die sie hinterliess in ihrem Tun."

Sonntag, 22.01.17

11.00—17.00

Salon Nomade 10

Gespräch
Oral History zu Kunst- und Hausgeschichten vor Ort. Sibylle Omlin (Kuratorin), Karen Geyer und Judit Villiger im Austausch mit ehemaligen Bewohnern und Bewohnerinnen des Hauses und Gästen.

14.00

Samstag, 21.01.17

16.00—23.00

Salon Nomade 10

Gespräch
Oral History zu Kunst- und Hausgeschichten vor Ort. Sibylle Omlin (Kuratorin), Karen Geyer und Judit Villiger im Austausch mit ehemaligen Bewohnern und Bewohnerinnen des Hauses und Gästen.

17.00, 20.00